Zur Stadtratssitzung am Donnerstag wurde durch den Bürgermeister der Haushaltsplanentwurf für 2026 eingebracht, der durch den Stadtrat beraten und im Januar 2026 beschlossen werden soll. Die wichtigsten Fakten fassen wir hier zusammen.
 
Das Volumen des Haushalts liegt bei 83,5 Millionen Euro, das sind rund 4 Millionen Euro mehr als noch 2025.
Möglich machen das steigende Steuereinnahmen insbesondere aus der Gewerbesteuer (geplant: 18 Millionen Euro) und der Einkommens- und Umsatzsteuer. Rund 50% der gesamten Steuereinnahmen der Stadt kommen inzwischen aus der Gewerbesteuer.
Rund 21 Millionen Euro wird die Stadt 2026 für Personalkosten ausgeben. Das ist eine Steigerung von rund 1,8 Millionen Euro aufgrund der Tarifsteigerungen. Rund ein Drittel davon entstehen durch Beschäftigte in den Kindergärten.
Auch ein weiterer Standesbeamter ist für das neue Jahr geplant. Das Standesamt Arnstadt ist für rund 44.000 Einwohner der Region zuständig.
Insgesamt sollen jedoch im Saldo 8 Stellen zukünftig wegfallen.
 
Im Verwaltungshaushalt ist für das kommende Jahr mehr Geld für die Rasenmahd eingeplant, für Reinigungsdienstleistungen in der Stadt sowie für die Papierkorbentleerung.
Rund 80.000 Euro mehr als dieses Jahr sind für die Veranstaltungen 2026 geplant. Dazu zählt der 175. Wollmarkt, das Stadtfest sowie Veranstaltungen in den Ortsteilen.
 
Mit rund 3,2 Millionen Euro wird der Kulturbetrieb unserer Stadt laut Plan bezuschusst werden. Damit werden unsere Bibliothek, das Theater, das Museum oder auch der Tierpark finanziert.
 
Rund 15 Millionen Euro wird die Stadt an den Landkreis abführen müssen – jedenfalls bei der aktuell geltenden Kreisumlage. Sollte der Kreistag tatsächlich eine weitere Erhöhung beschließen, träfe das die Stadt Arnstadt hart.
 
Im Vermögenshaushalt sind rund 10 Millionen Euro für Baumaßnahmen geplant. Dazu zählen natürlich zuvorderst die Sanierung der Schloßstraße und des Marktplatzes. Geld ist jedoch auch eingeplant für das Bahnhofsumfeld, die Planung der Sanierung Ohrdrufer Straße, den Ausbau von Radwegen, eine neue Brücke über die Wilde Weiße sowie für die Sanierung von Fußwegen. Außerdem wird unter anderem Geld für die Sanierung des Neutorturmes, des Neideckturmes sowie das Feuerwehrgerätehaus in Dosdorf bereitgestellt.
 
300.000 Euro sollen in unsere Parkanlagen fließen, 110.000 Euro in die Sanierung von Spielplätzen.
Finanziert werden sollen die Baumaßnahmen auch mit Krediten, die die Stadt Arnstadt zwar aufnimmt, deren Tilgung aber das Land über ein Förderprogramm für kommunale Investitionen übernimmt. Die Zinslast bleibt jedoch bei der Stadt.
 
Die CDU Fraktion wird sich Anfang Januar zum Planentwurf mit seinen insgesamt 490 Seiten beraten und wünscht Ihnen zum Jahresausklang ein gesegnetes Fest und fröhliche Feiertage.

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